Tobias Eipert/ Mai 3, 2010/ Songtexte/ 0Kommentare

Komposition: Jochen Hohl
Text: Kurt Demmler
Aufnahme: Rundfunk der DDR

Nebeltag

Nebeltag, die Sonne gerinnt,
das Auge wird blind unterm Nebeltag.
Nebeltag, die Bäume stehn kalt
und einsam und alt unterm Nebeltag.
 
Gesichter tief in die Kragen gehüllt
und Sehnsucht, die wie ein Nebel rumbrüllt.
Ein bisschen Wärme vielleicht,
schon möglich, daß uns das reicht.
Ein bisschen Klarheit, nicht wahr,
und alles geht klar.
 
Nebeltag, es bimmelt die Bahn,
da wo ich sie ahn‘ unter’m Nebeltag.
Nebeltag, die Häuser seh’n aus
wie nie ein Zuhaus unter’m Nebeltag.
Das Brillenglas, das fast der Atem beschlägt,
 
Pupillen, nur von der Sehnsucht bewegt.
Ein bisschen Wärme vielleicht,
schon möglich, daß uns das reicht.
Ein bisschen Klarheit, nicht wahr,
und alles geht klar.
 
Nebeltag, ich halt‘ einen Mann
um Streichhölzer an unter’m Nebeltag.
Nebeltag, ein Feuerschein sticht
uns zweien ins Gesicht unter’m Nebeltag.
Nebeltag, ich sag: Danke sehr.
Der Mann lächelt leer unterm Nebeltag.
Nebeltag, und wieder allein
 
die Wärme war klein unterm Nebeltag…
Hinweis: Der hier aufgeführte Text wurde von den Originalaufnahmen abgehört. Der Fanclub übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit.

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