Karussell Konzert Hoyerswerda 2011

Kundi’s neues Werk: „Aus meinem Leben mit KARUSSELL“ + ein paar Eindrücke von der Mugge in Hoywoy:

Ich saß am Freitag im Auto und fuhr nach Hoyerswerda. Ich freute mich auf die bevorstehende Livedrehung beim Stadtfest der einstigen Berg- und Energiearbeiterstadt mit KARUSSELL an diesem Abend. Im Autoradio liefen irgendwelche Nachrichten, die an mir vorbeiplätscherten. Meine Gedanken suchten sich, vorsichtig in meinem natürlichen Speicher tastend, neue Nahrung bzw. Beschäftigung. Eigentlich fing es ganz harmlos und simpel damit an, dass ich daran dachte die Band 3 Monate nicht gesehen zu haben, und dass es wirklich wieder mal Zeit wurde. Ich zündete mir eine Zigarette an, schaltete auf CD-Player um und fuhr ganz gemütlich meinem achten KARUSSELL-Konzert in diesem Jahr entgegen. Oschek sang gerade „Entweder oder“, eines meiner Lieblingslieder aus 35 Jahren Bandgeschichte:

„Als ich noch in meinen Träumen lag
wohlbehütet und bequem
war die Erde noch so zweigeteilt
da gefährlich und hier schön
Und die Menschen waren gut und bös‘
nichts dazwischen gab es da“

Während ich noch so darüber nachdenke, dass dieser Text auch trefflich als Rückblick auf die jüngere Geschichte und meine Sicht auf die damaligen beiden deutschen Staaten taugt, machte es plötzlich peng in meinem Kopf: Die Gedanken hatten auf der Nahrungssuche etwas gefunden und sehr forsch das Erinnerungsportal durchstoßen. Sie wollten scheinbar ganz rasch durch den Nebel der verblassenden Erinnerungen zum Ziel kommen. Aus diesem Wirrwarr schälte sich mehr und mehr eine Frage heraus: wie war das eigentlich bei mir damals mit KARUSSELL? Warum kam ich aber gerade jetzt auf dieses Thema? Ist das heute überhaupt noch wichtig? Fragen über Fragen und ich saß da am Lenkrad, starrte durch die Windschutzscheibe und kramte längst in der Vergangenheit. KARUSSELL war nie meine einzige Band. Ich hatte schon immer mehrere Favoriten und das ist bis heute so geblieben. Ich liebe halt Vielfalt und Abwechslung. Die Musik von nur einer Kapelle auf Dauer wäre mir viel zu wenig. Trotzdem nehmen die Jungs einen ganz besonderen Platz in meinem Leben ein. Im zarten Alter von 13 oder 14 Jahren hörte ich die ersten Karussell-Lieder im Radio. Ich war besonders angetan von Cäsars und Oscheks prägnanten Gesangsstimmen und der melodiebetonten Musik. Die Texte waren mir da noch nicht so wichtig. Sie waren für mich Grünschnabel eher schmückendes Beiwerk. Ich brauchte noch 2 bis 3 Jahre auf der Weide zum Erwachsenwerden, um die Texte nach und nach zu verstehen. Ich war ja noch auf der Suche nach meiner Rolle und meinem Platz im Leben. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich damals nur an Karriere oder die großen Fragen der Menschheit gedacht habe, so war es ganz gewiss nicht. Als Jugendlicher wollte man schließlich in seiner Freizeit vor allem das fröhliche Jugendleben genießen. Doch wenn man in einer stillen Stunde alleine war und nachdachte, stellte ich mir schon ein paar Fragen und ich fand erste Antworten. „Ehrlich will ich bleiben“, „Entweder oder“ sowie „Doch wenn die Hähne krähn“ unterstützten und beschleunigten diesen ganzen Prozess vielleicht ein wenig. Das eigene Denken können und sollen Lieder ja auch nicht ersetzen. Die Texte waren voll aus dem Leben gegriffen. Sie beschönigten oder beschwichtigten nichts, sondern sprachen eine Menge unbequemer Wahrheiten über das Leben und über manche menschliche Schwächen aus. KARUSSELL war da in meinen Augen um Längen offener und glaubwürdiger als viele vermeintliche Vorbildpersonen im tatsächlichen Leben.

Natürlich habe ich die Band dann auch mehrmals live in der „Krone“ gesehen. Offiziell hieß der Saal übrigens Festsaal des Hotels „Stadt Bautzen“ (das sagte aber kein Mensch) und war eigentlich ein schöner multifunktionaler Veranstaltungsort. Von der wöchentlichen Disko bzw. dem Jugendtanz und den monatlichen Rockkonzerten, über Betriebs- und Weihnachtsfeiern, die so genannten bunten Abende mit Schlagersängern für die reiferen Jahrgänge bis hin zu Jugendweiheveranstaltungen fand dort so ziemlich alles an kulturellen Veranstaltungen statt. Unsere Rocker spielten fast alle mal dort. Zu meiner Zeit habe ich unter anderem in diesem Haus gesehen: BERLUC, NRC, Electra, KERTH, Biebl, Diestelmann, Engerling, KARUSSELL, MTS, Bettina Wegner, PUHDYS, STERN-COMBO MEISSEN, Ute Freudenberg & Elefant, POND, Simple Song. Kennt eigentlich noch jemand die Band Mabel? Die Gruppe waren so was wie die dänische Antwort auf die britischen BAY CITY ROLLERS oder die West-Berliner TEENS. Auch die habe ich in der „Krone“ Bautzen erlebt. Im Juni 1990 stand ich letztmalig bei einem Konzert in dieser Halle und zwar bei Rio Reiser. Das war für mich aus sehr persönlichen Gründen eine der wichtigsten Muggen meines Lebens. Leider hat die Stadt Bautzen heute keine mit der „Krone“ vergleichbare Einrichtung mehr zu bieten, denn das Haus wechselte nach der Stunde Null mehrmals den Besitzer, wurde zur Großraumdisko umgebaut (verhunzt trifft es wohl besser) und steht heute fast das ganze Jahr über leer.

Meine ersten KARUSSELL-Konzerte sind mir nur noch in Fragmenten in Erinnerung. Seit dem sind ja auch rund 30 Jahre vergangen. Die Band trat damals viel ernster auf. Besonders Oschek und Claus Winter sind mir da in Erinnerung. Die Musik war selbstverständlich Klasse und Beifall bekam die Band reichlich. Aber es war mehr so eine Art Zuhör-Musik. Auf irgendwelche Showeinlagen verzichtete KARUSSELL damals völlig. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube, Claus Winter hat auch immer ein Solo auf seinem Bass gespielt. Bei „Wer die Rose ehrt“ und beim „Apfeltraum“ tobte der Saal allerdings richtig. Der Mythos RENFT war da ja auch durch die Verbotsentscheidung schon geschaffen worden. Bei einem Gig spielte KARUSSELL damals ohne Cäsar. Vor dem Konzert gab es eine Ansage, dass er wegen einer Erkrankung fehlt. Ob es deswegen Veränderungen an der Setlist gab, ist mir aber nicht mehr erinnerlich.
Als Peter „Cäsar“ Gläser die Band im Jahr 1983 verließ um eigene Wege zu gehen, war ich zunächst nicht gerade begeistert. Die folgende Platte „Was kann ich tun“ mit den neuen Bandmitgliedern Tom Leonhardt und Lutz Salzwedel übertraf dann jedoch meine Erwartungen. Für mich knüpften besonders „Mut“ (auch heute noch eines meiner Lieblingslieder) und „Wie ein Fischlein unterm Eis“ an alte Erfolge an. Oschek drückte den Liedern seinen unverkennbaren Stempel auf. „Was kann ich tun“ (mit dem herrlichen Gitarrensoli von Tom Leonhardt am Ende des Titels), „Du gehörst dazu“ und „Bambule“ zeigten eine neue und rockigere Seite von KARUSSELL. Lutz Salzwedel setzte als Sänger deutlich eigene Akzente und der Kontrast der beiden Gesangsstimmen schien mir wirklich zukunftsfähig zu sein. Die Platte war ein Gemeinschaftswerk der gesamten Band, auch die beiden neuen Musiker brachten sich voll in den Schaffensprozess ein. Demmlers Texte standen natürlich auch außerhalb aller Kritik. Sie beleuchteten wieder verschiedene Aspekte des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens. So hätte es weiter gehen können. Bekanntlich setzten sich Leonhardt und Salzwedel während einer Westtournee leider von der Band ab und verblieben im Westen. Die Band schien am Ende, kehrte aber in neuer Besetzung und zwar ohne Oschek zurück. Neuer Sänger war Dirk Michaelis. Die Ernüchterung kam für mich als ich das Album „Cafe Anonym“ hörte. Für mich das schwächste Album überhaupt, das je unter dem Bandnamen KARUSSELL erschien. Mögen Michaelis und Platte auch handwerklich gut gewesen sein, irgendwie war das aber nicht mehr KARUSSELL. Die Texte vom neuen Texter Michael Sellin behandelten fast nur noch das Thema „ich und meine gestörten Beziehungen“, der Sänger erreichte meine Seele nicht mal ansatzweise und musikalisch war es wohl eher ein Pop-Album. Auch der Überhit „Als ich fortging“ fand meinen Beifall nicht. Für mich sah das so aus, als wenn die Platte voll und ganz auf eine neue Zielgruppe, nämlich die Mädchen und jungen Frauen zugeschnitten war. Ich war zutiefst enttäuscht, aber ich verdammte die Band nicht. Das Thema KARUSSELL war für mich nur an dieser Stelle scheinbar erledigt. Was blieb, waren vier tolle Alben und viele Erinnerungen. Die zweite Veröffentlichung mit Michaelis war wohl textlich etwas besser, aber ich war mit dem Thema durch. Übrigens sah ich die Michaelis-Besetzung eher zufällig als Vorband auf der RENFT-Tour 1990. Da grauste es wirklich einen Hund mit samt der Hütte. Das war einfach nicht die Band, die ich so schätzte. KARUSSELL löste sich dann ja auch bald auf.

Das Leben ging weiter und ich hatte genug mit mir selber zu tun. Der „Sonnenfeuer“-Comebackversuch 1994 ging zum Beispiel vollkommen an mir vorbei. Einen Hauch KARUSSELL holte ich mir später ab und zu bei den Konzerten vom Cäsar-Trio bzw. Cäsar und den Spielern. oder von den alten Platten. Eine zunächst unbestimmte Sehnsucht wuchs über Jahre in mir. Als Claus Winter von der Öffentlichkeit fast unbemerkt im Januar 2006 starb, trauerte ich um den kleinen Dicken mit den langen Haaren und dem Schnauzer. Ich mochte den Bassisten sehr. Auch wenn er die meiste Zeit bei KARUSSELL nicht so im Rampenlicht wie Oschek oder Cäsar stand, so war er doch ein ganz wichtiger Teil von KARUSSELL als Mensch, Bassist und als Komponist von Liedern wie „Der Gitarrist“, „Doch wenn die Hähne krähn“ oder „Lieb ein Mädchen“. Wenn ich manchmal von Freunden gefragt wurde, welche Bands ich noch mal gerne sehen würde, gab es nur eine Antwort: KARUSSELL, TRANSIT und PRINZIP. Ende des Jahres 2007 gab es erste Gerüchte von einem bevorstehenden KARUSSELL-Comeback mit „Oschek“ Reinhard Huth als Sänger. Auch ein kleines Konzert in Dreier-Besetzung sollte es schon gegeben haben, machte als Nachricht die Runde. Ich war vollkommen elektrisiert und bei dem groß angekündigten Comeback-Konzert mit kompletter Band am 10. Februar 2008 in der Muldentalhalle Grimma wollte ich unbedingt dabei sein.
Diese erste Mugge in Grimma wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Die Jungs machten alles richtig, spielten bis auf „Als ich fortging“ nur Lieder der ersten 4 Alben. Ich sah Wolf an seinem Keyboard lächeln, ich hörte Oschek singen und ich wusste, das ist nicht nur ein laues Lüftchen von Comebackversuch. Mir war klar, dass KARUSSELL wirklich zurück auf der Bühne war. Als Oschek „Ehrlich will ich bleiben“ sang, hatte ich Gänsehaut und ich weiß bis heute nicht, ob ich zeitweise wegen dem verdammten Nebel oder wegen ganz was anderem verschwommen sah 😉 Es war eigentlich ein sehr emotionales Konzert für mich. Ich fühlte mich, wie ein Wanderer, der nach langem Umherirren endlich daheim angekommen war. Cäsar war zu der Zeit schon erkrankt, aber ich hatte an diesem Tag eine leise Hoffnung, ihn vielleicht mal als Gast bei KARUSSELL zu erleben. Doch der junge Wilde mit den langen Haaren, der an diesem Abend seine Lieder sang, war mir von Anfang an sehr sympathisch.
Seit diesem Tag habe ich KARUSSELL in 28 Konzerten live erlebt. Ich habe gesehen, wie die Band behutsam an ihrem Programm und an neuen Liedern gearbeitet hat. Der Spaß an der Sache war und ist den Jungs anzusehen. Die alten Lieder von KARUSSELL haben uns heute noch genauso viel zu sagen wie früher. Das sind einfach Meilensteine, die ewig Bestand haben werden, und trotzdem ruhen sich die Musiker nicht auf diesen Lorbeeren aus. Die neue CD „Loslassen“ schlägt für mich eine wunderbare Brücke von den Endsiebzigern bis ins Heute. Cäsar und Claus sind in meinem Herzen übrigens immer dabei, wenn ich KARUSSELL höre.

Konzertbericht:
Hui, da habe ich ja wieder mein halbes Leben offengelegt. Jedenfalls erreichte ich Hoyerswerda pünktlich und ich war wieder ziemlich hibbelig. Dieses KARUSSELL-Jahr ist nämlich außerordentlich spannend und jedes Konzert war auch bisher anders. Beim ersten Konzert im Januar spielten die Jungs noch komplett dasselbe Programm wie im letzten Jahr. Im März tauchten schon mit „Wer wenn nicht wir“ und „Keine Zeit“ neue Lieder in der Setlist auf. In Colmnitz spielten sie dann schon sieben oder acht Songs der neuen CD. Die Feuertaufe bestand der neue Silberling dann auf dem Augustusplatz in Leipzig vor hunderten Zuschauern, als sie den ersten Konzertteil nur mit Liedern der „Loslassen“-CD bestritten und lediglich im Zugabenteil alte Hits spielen. Seit Juni hatte ich KARUSSELL nicht gesehen und ich war mir sicher, dass die Band in dieser Zeit weiter am Programm gefeilt hatte.

Nein, ich werde jetzt nicht zum x-ten Male den ganzen Konzertablauf durchkauen. Das ist mir einfach zu langweilig. Ich werde eher versuchen ein paar Umrisse und Besonderheiten zu skizzieren. Der Marktplatz in Hoyerswerda füllte sich langsam und stetig mit Besuchern. Zum Konzert war er dann sehr gut besucht. Kurz nach 20.00 Uhr spielten die Techniker das Intro ein. Das war neu und man erkannte einige Töne von „Oben sein?“. Die Band kam während dessen geschlossen auf die Bühne. Bassist Jan Kirsten wurde jedoch von Benjamin Richter vertreten. „Oben sein?“ war dann auch der Beginn der Mugge. Ich freue mich übrigens jedes Mal, wenn ich den Titel im Radio höre. Er läuft ziemlich oft bei Radio RSA. Die KARUSSELLer waren besonders gut gelaunt. Wenn man die Jungs so oft sieht, hat man ein Auge und Gefühl dafür. Vielleicht lag es am trockenen Wetter und den vielen Konzertbesuchern? Die Jungs und vor allem das dortige Publikum hatten ja bei der „Regenbogen-Sommertour“ an der Ostsee reichlich Wasser von oben abbekommen. Die Hoyerswerdaer begrüßten die Band herzlich und auch die ganzen neuen Songs erhielten reichlich Applaus. Wolf-Rüdiger Raschke outete sich als Lausitzer und er erzählte später auch noch, dass er hier in Hoywoy das Singen gelernt hatte. Es war einfach eine Freude, die Jungs live zu erleben. Der Sound war für meine Begriffe Klasse und die Lichtshow umrahmte das Ganze angemessen. Gitarrist Hans Graf erhielt an einigen Stellen Zwischenapplaus für seine Soli. Für manche Gitarren-Jünger waren das sicher Lehrstunden.

Als KARUSSELL dann die alten Hits spielte, wurde die Stimmung nahezu euphorisch. Der ganze Marktplatz klatschte, tobte und hallte von Begeisterungspfiffen wider. Joe Raschke war ganz locker und gelöst, und er hatte die Programmfäden jederzeit im Griff. Ich glaube, ein paar Pfund hat er nach dem Albumstress auch endlich wieder zugenommen. Der Joe versteht es wirklich das Publikum für sich zu gewinnen. Der sympathische „Himmelhund“ kitzelt aber auch noch aus dem letzten Nichtsänger ein paar Töne raus. Das Mitsingen oder -summen klappte ganz hervorragend. Ich habe selten so einen guten und lauten Chor gehört. Das fand ich schon sehr stark von den ganzen Hoyerswerdaern. So machen Konzerte richtig Spaß. Bei „Als ich fortging“ sah man auch rund 2 Dutzend Wunderkerzen brennen. Bei der Bandvostellung wurde das Fehlen von Jan Kirsten erklärt und hervorgehoben, dass Benjamin Richter ohne Probe anreiste. Da er auch ein ordentliches Zusammenspiel mit Schlagzeuger Benno Jähnert hinlegte und auch noch ein wirklich druckvolles Solo spielte, erhielt er besonders viel Beifall. Was ist über „Oschek“ Reinhard Huth und seine einzigartige Stimme nicht schon alles geschrieben worden. Eigentlich finde ich auch keine neuen Worte dafür. Oschek ist einfach DER Sänger. Keiner kann „Wie ein Fischlein unterm Eis“ besser und authentischer singen als er. Original bleibt eben Original. Alle, die sich mit ihm bei diesem Lied messen wollen, können nur verlieren. Für mich hat er mit „Wer wenn nicht wir“ auch so was wie eine Fortsetzung von „Ehrlich will ich bleiben“ geschrieben, und das war wirklich ein knifflige Sache. Wäre das musikalisch und textlich nur ein billiger Abklatsch geworden, wäre es mehr als peinlich gewesen. Mit „Wer wenn nicht wir“ ist Reinhard Huth wirklich das Kunststück gelungen, die persönlichen Aussagen von „Ehrlich will ich bleiben“ von einer Ich-Person auf uns alle zu übertragen. Auch das von ihm gemeinsam mit Wolf-Rüdiger Raschke geschriebene „Lied für euch“ ist ein Fall für die Liederbestenliste der Gruppe KARUSSELL. Wie er die Lieder mit seinem Gesang mit Leben erfüllt ist unbeschreiblich. Ich möchte es heute deshalb mal so sagen: wenn Oschek singt, schweigen sogar die Vögel im Wald vor Neid. In die erste Verlängerung ging es mit „Gelber Mond“, „Habseligkeiten“ und „Whisky“. Doch das Publikum holte aus der Band auch noch die allerletzten Zugaben raus. Die euphorischen Konzertbesucher gaben nicht eher Ruhe, bis die Band mit „Lieb ein Mädchen“, „Wer die Rose ehrt“ und „Wiedersehen im Traum“ einen kräftigen musikalischen Nachschlag gab.

Die „Loslassen“-CDs und auch einige Fanartikel gingen anschließend am Fanstand weg wie warme Semmeln. Da war minutenlang kein Rankommen. Die Musiker schrieben sich dann noch fast die Finger wund und verewigten ihre Namenszüge auf CDs sowie den neuen Autogrammkarten.

Gruß Kundi

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