Songtext: Flimmertheater II

Komposition: Reinhard Huth, Text: Kurt Demmler, Musik- und Tonregie: Siegbert Schneider
Produktion: Karl Heinz Ocasek (1982)
veröffentlicht auf der LP „Schlaraffenberg“ (AMIGA 855 897)

 

Flimmertheater,
Mutter und Vater haben kein Wort.
Sitzen im Sessel beim Bunten Kessel,
mich treibt es fort.
 
Leben, nur leben, nur leben,
viel mehr muss ja nicht sein.
Aber leben, selber eben …  nein.

Nicht nur die Herrn sehn,
die aus dem  Fernsehn und das Ballett.
Folgen den Lüsten
nach Po und Brüsten danach noch im Bett.
 
Leben, nur leben, nur leben,
vielmehr muss ja nicht sein,
aber leben selber eben … nein.

Soll ich wie Millionen sagen: Dies Quadrat ist mein,
niemand soll drin wohnen sonst.
Soll ich mich den schonen, immer nach den Normen sein?
Wofür soll das lohnen? Nein!

Das einer Boot ist, anders in Not ist,
kann ja mal sein.
Das einer Trieb hat und gar nicht lieb hat,
… wirft einen Stein.
 
Leben, nur leben, nur leben,
viel mehr muss ja nicht sein.
Aber leben selber eben … nein.

Das Wochentage werden zur Klage,
fahr deine Schicht.
Was soll verdammt sein wie manches Amt?
Nein, ohne geht’s nicht!
 
Leben, nur leben, nur leben,
es ist ja alles da,
aber leben selber eben … ja!
 
Nutzen die Minuten und beweisen: Ich bin da!
Strömen mit den Fluten fort.
Kämpfen, Tanzen, Bluten, von Geburt bis Golgota.
Leben mit dem guten „Ja“
 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text wurde von den Originalaufnahmen abgehört. Der Fanclub übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit.

 

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