Songtext: Halte durch

Komposition: Reinhard Huth, Text: Kurt Demmler, Musik- und Tonregie: Siegbert Schneider
Produktion: Karl Heinz Ocasek (1980)
veröffentlicht auf der LP „Das einzige Leben“ (AMIGA 855 786)
 
Halte durch in den Stürmen und Meeren.
Halte durch auf den Gipfeln aus Eis.
Du halte durch, wenn im Smog dir die Luft fehlt
und der Nachbar vom Nachbar nichts weis.
 
Halte durch im Konzert der Gerüchte.
Halte durch, wo du Seligkeit übst.
Da halte durch, wenn Gemeinheit dich anfällt
aus den Augen der Frau, die du liebst.
 
Halte durch, das dir nicht, das dir nicht
irgendworan das Herz zerbricht.
Halte durch, das dir kein, das dir kein
Zustand zerstört das menschlich sein.
 
Halte durch auf dem Sessel des Ruhmes.
Halte durch, wo dich Mittelmaß trifft.
Du halte durch, wenn besudelte Würde
fliegt in die Gosse und endet im Gift
 
Halte durch, das dir nicht, das dir nicht
irgendworan das Herz zerbricht.
Halte durch, das dir kein, das dir kein
Zustand zerstört das menschlich sein.
 
Manchmal schier aus Trieb und Gier
wird der Mensch zum Dschungeltier.
Schämt sich sehr
und holt sich wieder die verlorene Ehr.
 
Halte durch und lass krächzen die Raben.
Halte durch, jedes Durchhalten wiegt.
Halte durch, dass auf unserem Planeten
wie in dir selber die Menschlichkeit siegt.
 
 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text wurde von den Originalaufnahmen abgehört. Der Fanclub übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit.
 

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