Songtext: Marie

Musik: Jochen Hohl, Text: Michael Sellin
veröffentlicht auf der LP „Solche wie Du“ (Monopol 936 443)
 
 
Im traurigen Monat November war’s, die Tage wurden trüber.
Der Wind riss von den Bäumen das Laub, da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam, knallten statt tödlicher Schüsse,
euphorisch die Korken, da soffen wir Sekt und taumelten in fremde Küsse.
 
Im ganzen Leben nie vorher sah ich so viele Freudentränen.
Ein Fest der großen Gefühle, wofür sich doch Deutsche sonst schämen.
So traf ich dich und trank mit dir auf künftig bessere Zeiten.
Wir weckten die Pferde der Phantasie und trieben sie auf fremde Weiden.
 
Marie die Mauer fällt.
Wir kommen uns näher und näher.
Die mit den Träumen und die mit dem Geld,
die finden sich früh oder später.
 
Und als der andere Morgen kam erwachte ich in deinem Bette.
Mit Blick auf die Mauer, da stand Ost und West und nun hämmern sie wild um die Wette.
So mancher schöne Künstlertraum zersplitterte unter dem Hammer.
Marie deck mich zu, sonst verlier‘ ich den Mut oder ist das nur der Katzenjammer.
 
Marie die Mauer fällt.
Wir kommen uns näher und näher.
Die mit den Träumen und die mit dem Geld,
die finden sich früh oder später.
 
Marie die Mauer fällt.
Wir kommen uns näher und näher.
Die mit den Träumen und die mit dem Geld,
die finden sich früh oder später.
 
Marie diese Nacht kommt nie wieder,
so freundlich, so friedlich, so fröhlich dazu.
Nun brauchen wir wieder Ermutigungslieder,
von der Mauer kommt der beinhart der Groove.
 
Marie die Mauer fällt.
Wir kommen uns näher und näher.
Die mit den Träumen und die mit dem Geld,
die finden sich früh oder später.
 
 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text wurde von den Originalaufnahmen abgehört. Der Fanclub übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit.

 

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