Dietmar Zander/ Februar 15, 2017/ Songtexte/ 0Kommentare

Komposition: Claus Winter
Text: Kurt Demmler
Musik- und Tonregie: Siegbert Schneider
Produktion: Karl Heinz Ocasek (1980)
veröffentlicht auf der LP „Das einzige Leben“ (AMIGA 855 786)

Doch wenn die Hähne krähn

Abends lieg ich wach, find‘ ich keine Ruhe,
frag ich mich: Wofür ist alles was ich tue?
 
Doch wenn die Hähne kräh’n am Morgen,
schlag ich die Augen auf und staun.
Den Morgen seh ich blau
und die Welt hat mein Vertrau’n.
 
Die Nöte mit den Nächten,
wenn die Zweifel mit den Möglichkeiten rechnen.
 
Doch wenn die Hähne kräh’n am Morgen,
verwünsch‘ ich alles, was ich sah.
Ich bin da, und wenn mir nicht viel bliebe,
unterm Sternenfall an Glaube, Hoffnung, Liebe.
 
Doch wenn die Hähne kräh’n am Morgen,
gieß ich mir kalte Milch ins Glas,
reis die Fenster auf zur Straß‘
und die Welt macht wieder Spaß.
 
Und niemals wieder will ich zagen
und niemals wieder mutlos sein.
Und was zu tun ist, will ich wagen
und was zu sagen ist, will ich schrei’n.
 
Denn wenn die Hähne kräh’n am Morgen,
schlag ich die Augen auf und staun.
Den Morgen seh‘ ich blau
und die Welt hat mein Vertrau’n.
 
Hinweis: Der hier aufgeführte Text wurde von den Originalaufnahmen abgehört. Der Fanclub übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit.

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